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Die tägliche Abwesenheit
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Die Collagen und Gedichte, vorgestellt von der deutschen Lyrikerin Eva-Maria Berg und dem französischen Maler Jean-Christophe Molinéris sind das Ergebnis einer künstlerischen Begegnung zwischen zwei Menschen, sensibel für die Gleichgültigkeit unserer Gesellschaft; im Alltäglichen zutiefst betroffen ist ihr Bewußtsein von Verantwortung angesichts Schmerz, Frustration, Verletzung des anderen Menschen hier, dort oder woanders; auf der verzweifelten Suche nach Verständigung und Nähe, die immer wieder erschwert sind. Ihre gemeinsame Arbeit bezeugt den Willen, sowohl die Kunst als auch die Freundschaft in die Wirklichkeit umzusetzen und zu leben, im Versuch, die Grenzen von Zeit, Raum, Vergangenheit und Nationalitäten zu überwinden. |
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Die Gedichte von Eva-Maria Berg sezieren die gegenwärtige Zeit, rehabilitieren das Individuum in seinem Verlangen nach Raum und Liebe, sprechen dem Ausgeschlossenen von der Gesellschaft, dem Flüchtling, dem Kind sein Recht zu auf Menschenwürde. Hinter dem Bild, das durch die Kanäle der Nachrichten vorgespielt wird, werden aufgedeckt: das Entsetzen, die Trauer, der Hunger, der Verlust, der mensch gegenüber". So hebt auch die Badische Zeitung (BZ 4.6.2002, S.24) hervor, die Gedichte Eva-Maria Bergs enthüllen alltägliche Missstände und existentielle Mängel, mit denen wir gelernt haben zu leben - und sie machen sie uns wieder erfühlbar."
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In den Werken von Jean-Christophe Molinéris geht es um den Schmerz des Menschen und in der Welt, inmitten einer Gesellschaft, die ihre Randerscheinungen zurückwirft. Auch Molinéris sucht mit seinen Bildern die Position des Menschen in der urbanen Gesellschaft" (BZ 4.6.2002) |
| Les poèmes d´Eva Maria Berg dissèquent le temps présent, réhabilitent l’individu dans sa soif d’espace et d’amour, confèrent à l’exclu, au réfugié, à l’enfant dimension humaine et légitimité. Derrière l’image véhiculée par les canaux de l’information il y a l’effroi, le deuil, la faim, la privation: »l’homme en face». Dans son édition du 4.6.2002 le Badische Zeitung" s´exprime en ces termes: "Les poèmes d´Eva-Maria Berg révèlent des abus quotidiens et des carences existentielles, avec lesquels nous avons appris à vivre - et auxquels elle nous sensibilise." |
Jean-Christophe Molinéris ègalement traite de la douleur de l´homme et du monde dans une société qui rejette la marge. De la même manière Molinéris cherche à travers ces tableaux à situer l´homme au coeur d´une société urbaine." (Badische Zeitung,4.6.2002) Il peint avec force; Il en résulte des portraits humains, des documents de l´indifférence blasée de l´humanité" pour témoigner, dénoncer, s´indigner. |
| als der fernseher ausging hatten die nachrichten die grenze des erträglichen überschritten und die menschen im raum wurden auch nicht mehr wahrgenommen |
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